SL als virtuelles Kunstkollektiv und Testareal für artifizielles Leben
Dienstag, den 4. März 2008Ein Artikel in Telepolis betrachtet Second Life nach dem Abflauen des Hypes und fragt, was denn vielleicht neben all den v. a. kommerziellen Erwartungen diverser Unternehmen Besonderes in dieser Welt zu finden ist.
Doch zurück zur Frage, welche Möglichkeiten Second Life bieten könnte. Natürlich gibt es welche. Viele sogar. Es muss sie nur jemand nutzen. […]
Zabel, selber Amateurrobotiker, Kunstfan und Second Life-Enthusiast, ist einer von denen, die andere Vorstellungen über die Verwendung virtueller Welten haben. Er träumt von einer nichtkommerziellen Nutzung als Plattform für Lehre und Ausbildung und als einem Ort, an dem Künstler - und zwar auch solche, die ganz reale Kunst herstellen - sich an überdimensionierten Installationen versuchen können oder an Ideen, die sich später in der Realität umsetzen lassen.
Der Artikel verweist auf unterschiedliche Künstler und experimentierfreudige Menschen, die sich u. a .auf “Caeleon Island” versammelt haben:
Caerleon Island versteht sich als Kunstkollektiv, als Museum, als Werkstatt, als Reißbrett, als Experimentiertisch und als virtuelle Universität.
Dabei geht es von Ausstellungen und spielerischen Installation über soziale Experimente bis hin zu Simulationen kleiner Universen, allesamt interessante alternative Nutzungsmöglichkeiten von SL, denn
Man kann mit Second Life auch noch etwas mehr anfangen, als sich eine virtuelle Puppenstube einrichten und seinen Barbie und Ken Clon einkleiden. Es lässt sich vielleicht doch noch etwas daraus machen…
